BI-Strategie – leider oftmals nicht vorhanden

Meinungsbeitrag von Sebastian Lange, Gründer und Geschäftsführer der POLYGON Solutions GmbH.

Business Intelligence (BI) gewinnt in Unternehmen, welche nach starkem Wachstum und überdurchschnittlichen Erfolg streben, zunehmend an Bedeutung. Eine strategische Bedeutung hat das Thema Business Intelligence dabei nur sehr selten. Die Umsetzung der definierten Wachstums- und Ergebnisziele wird allerdings ohne eine mit der Unternehmensstrategie korrespondierenden BI-Strategie nicht gelingen.

Die BI-Strategie beinhaltet strategisch relevante Themen wie die Beschreibung der Steuerungs- und Entscheidungsstrukturen des BI-Systems (Management- und Fachanwendungen), der technischen Strukturen und Standards (BI-Architektur) sowie die Beschreibung der Kommunikation relevanter Abteilungen miteinander.

Die Vielfalt der Lösungen und Ansätze, die unter dem Begriff „Business Intelligence“ gefasst werden können, ist zudem sehr groß. Es beginnt beim klassischen Reporting und geht über integrierte Planungsanwendungen bis hin zur Simulation. Die Benutzeroberflächen reichen von einfachen Tabellen über komplexe Softwareanwendungen bis hin zu Management Dashboards. Lange vor der entscheidungsunterstützenden Information steht die Sicherung der Datenkonsistenz. Je komplexer das Unternehmen, desto größer ist die Aufgabe, die Datenqualität angemessen hoch zu halten.

Die konsequente Strategiebildung kann hier Fehlplanungen vermeiden und den Unternehmen die richtige Richtung vorgeben. Basierend auf einer konsequenten Ausrichtung der fachlichen Inhalte an der Geschäftsstrategie und der abgeleiteten Steuerungsanforderungen stehen bei der Entwicklung der BI-Strategie die Themen Services, Prozesse, Organisation, Beschaffung sowie Technik im Fokus.

Die Entwicklung und Fortschreibung einer BI-Strategie wird für die Unternehmen unerlässlich um die gesteckten Unternehmensziele nachhaltig zu erreichen.

 

Autor: Herr Lange

slange@polygon-solutions.de